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Experience Food 2017-06-01T09:53:44+00:00

Experience the Food:

Kennst du die gesundheitlichen Aspekte von veganer Ernährung?

Herzlich willkommen liebe Skeptiker der veganen Ernährung!

Bist du Veganer? Dann kennt du bestimmt diese Fragen von Nicht-Veganern: Wie deckst du deinen Calciumbedarf? Oder deinen Proteinbedarf? Was tust du gegen Eisenmangel und woher bekommst du genügend Magnesium? Das  Spektrum reicht  von interessierten  Bemerkungen  mit
angriffslustigem  Unterton  –  „Was  darfst  Du  dann  eigentlich noch  essen?“  –  bis zu  ironischen  Sticheleien  –  „Und  was  ist  mit  Pflanzen?  Die  haben  doch  auch  Gefühle!“.  Gerne  gibt sich das jeweilige Gegenüber spontan als allwissender Ernährungsexperte aus, der auf jeden Fall alles besser weiß, als der Veganer und der eisern an den eigenen Theorien festhält.

Ist das wirklich wahr? Liefert vegane Ernährung ein Vielfaches der empfohlenen Vitalstoff-Werte?

Alles,  was  dem  menschlichen  Körper  für  ein  gesundes  Leben  zugeführt  werden muss, ist in nicht-tierlichen Lebensmitteln in ausreichender Menge vorhanden. Oft deckt schon eine einzige vegane Mahlzeit den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung angegebenen Vitalstoffbedarf, so dass man mit zwei bis drei veganen Mahlzeiten pro Tag rundum bestens versorgt ist.
So, jetzt aber mal „Butter bei die Fische“…ähhh sorry liebe Veganer, wir meinen natürlich „Soja bei die Algen“! Jetzt werden wir konkret:

4 wichtige Bausteine für eine vegane Ernährung

Calcium

Du findest Calcium in diesen pflanzlichen Produkten: Haselnüsse, Leinsamen, Grünkohl, Löwenzahn, Gartenkresse, Brunnenkresse, Brokkoli, Fenchel, Mangold und Möhren. Reich an Calcium sind z.B. Sojamilch, Reismilch, Hanfmilch, Tofu, Mohn, Kräuter und Küchengewürze (getrocknete Kräuter), Brennnesseln, Meeresgemüse, Spirulina und Trockenfrüchte wie z.B. Feigen und Aprikosen. Sesam stellt sogar eine Besonderheit dar, da bei Sesam sogar das ideale Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 vorhanden ist.

Proteine

Mit zu den proteinreichsten Gemüsearten gehören besonders Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing, aber auch Gartenkresse, Kräuter, Wildpflanzen und Pilze. In folgenden pflanzlichen Lebensmittel sind die Proteine sehr üppig vorhanden: Mandeln, Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse, Erdnüsse und Erdnussmus, Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen sowie Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Pistazien, Mohn, Sesam, Vollkornprodukte, insbesondere Quinoa und Amaranth, Sojaprodukte, Reisprotein, Hanfprotein oder Lupinenprotein. Sogar in Trockenfrüchten wie Trockenfeigen, Trockenaprikosen, Trockenbananen und Trockenpfirsiche finden sich interessante, teils sehr hohe Mengen an Proteinen.

Eisen

Sagen dir auch viele Menschen, dass Veganer früher oder später an Blutarmut (Anämie) erkranken, wenn sie kein Fleisch essen? Wenn du das nächste Mal diese Frage hörst, stelle mal diese Gegenfrage: „Und wissen Sie eigentlich, das dieser Fall nur eintreten kann, wenn man zwar Fleisch isst, aber keines der folgenden Lebensmittel. Denn dann hat der Körper leider keine andere Wahl und muss das Eisen logischerweise aus Fleisch verwerten. Ich nenne ihnen mal nur die Eisen-Spitzenreiter: Das sind Kürbiskerne, Sesam, Amaranth, Quinoa, Hirse, Mohn, Leinsamen, Pfifferlinge, Basilikum, Sonnenblumenkerne und getrocknete Pfirsiche.“ Diese Sätze bitte liebevoll wiedergeben.
Ach ja, Eisenreich sind außerdem Mangold, Spinat, Wegerich, Brennnessel, Kresse, Löwenzahn, Feldsalat und andere grüne Blattsalate sowie Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Thymian, Dill, Rosmarin, Zimt. Des Weiteren sind viele Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Linsen sowie Erbsen, Schwarzwurzeln, Oliven und Lauch dankbare Eisenlieferanten.
Exotische Eisengeber sind Kurkuma, Shiitake-Pilze, Topinambur Hijiki-Algen (Meeresgemüse).

Beachte bitte folgendes: Die Aufnahme (Resorption) des in der Nahrung enthaltenen Eisens hängt wesentlich von drei Faktoren ab: Deinem individuellen Bedarf, dem Zustand deines Verdauungssystems und von den übrigen Lebensmitteln. Beispielsweise fördern Vitamin-C-reiche Lebensmittel die Eisenaufnahme extrem. Schwarztee, Kaffee, phosphatreiche Fertigprodukte und Softdrinks sowie calciumreiche Milchprodukte hemmen dagegen, teilweise erheblich,  die Eisenaufnahme.

Magnesium

Die TOP-Pflanzenlieferanten für einen gesunden Magnesiumpegel im Körper liefern Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Mohn, Sonnenblumenkerne, Mandeln und die noch teilweise sehr unbekannte Sango Meeres Koralle.

Reich an Magnesium sind folgende Lebensmittel: Mangold, Spinat, Brennnessel sowie Basilikum, Majoran, Salbei sowie Bohnen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen, Kakao und Ingwer.
Erwähnenswert ist, dass die bekannten Getreidesorten wie Gerste, Hafer, Dinkel, Hirse und Vollkornreis schon bei einer 100-Gramm-Portion etwa ein Viertel des offiziellen Tagesbedarfs decken können.
Eine schöne und sehr einfache alternative Variante ist Magnesiumöl. Der große Vorteil von Magnesiumöl gegenüber Tabletten ist ganz einfach: Du kannst das Magnesiumöl direkt dort auf die Körperstellen auftragen (oder auch aufsprühen), wo du es benötigst.

Weitere wichtige Bausteine

Der Vollständigkeit müssen wir auch noch die anderen wichtigen Vital- und Nährstoffe für eine ausgewogene vegane Ernährung aufzählen: Hierzu zählen Beta-Carotin, die Vitamine B1, B3, B6, B7, B9, B12, C, D, Selen, Kalium, Zink, Melatonin und Coenzym Q10.

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Lang die Rede, kurz der Sinn:

Vegane Ernährung macht Spaß, schenkt spannende Geschmacksexplosionen im Mund und das bei einem reinem Gewissen und versorgt deinen Körper mit allen Nähr- und Vitalstoffen deutlich besser als das jede „gemischte“ Kost mit Fleisch.

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Als besonderes Schmankerl hier noch unser „Leckerli-Rezept“ für dich:

Shivas Augen-Gaumenkitzel pur

  • 250 g Haferflocken
  • 100 g Dinkelmehl
  • 200 g helles Mandelmehl
  • 50 g Sojamehl
  • 200 g brauner Rohrohrzucker
  • 100 ml Kokosöl
  • ½ TL Vanille
  • 1 TL Zitronenschale
  • 100 ml Sojamilch
  • 1 Prise Ingwerpulver
  • Waldbeeren-Marmelade
  • Aprikosen-Marmelade

So wird`s lecker:

Haferflocken mit der Sojamilch einweichen. Mit Dinkelmehl, Mandelmehl, Sojamehl, Rohrohrzucker und Kokosöl mischen. Die Konsistenz prüfen, ggf. mehr Dinkelmehl hinzugeben, bis es eine formbare feste Masse ergibt. Mit der Vanille, Zitrone und dem Ingwer nochmals durcharbeiten und kleine Kugeln formen. Auf`s Backblech andrücken und mit dem Finger so fest drücken, sodass eine Kule entsteht! Marmeladenkleckse in die Kulen geben. Bei 160 Grad 15-20 Minuten backen und herausnehmen, solange die Plätzchen noch hell sind. Kalt werden lassen und mit einem gepflegten Chai Tee genießen. Ahhh, das schmeckt lecker oder in anderen Worten: Namasté Weihnachten!

Du bist ein Do-it-yourself Veganer? Dann schau zu, pass auf und mache es selbst.
Unser Kochvideo für dich!

Experience – yoga.spirit. & you Yoga Vidya e.V. Erlebe Yoga – Erlebe Spiritualität – Erlebe Dich
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