Feedback zu unserem Projekt

Hallo ihr lieben Leser,

vor kurzem erreichte uns folgendes Feedback bezüglich des Experience-Projektes, welches wir euch nicht vorenthalten wollen. Des Weiteren ist dies ein Vorgeschmack auf eine am Sonntag beginnende Beitragsreihe in der es um einen Erfahrungsbericht über die 4-Wochen Yogalehrerausbildung in Form eines Tagebuches geht. Nun aber genug der Worte und zum Feedback:

Liebes Experience Team,

mit Freude habe ich über Eure Ideen gelesen!!

Ich habe 2006 meine YL Ausbildung gemacht.
Damals durfte während der Ausbildung nicht getanzt werden. Singen war nur im traditionellen Sinne im Satsang o.k.
Die reine Lehre der Stille sollte vermittelt werden.

Mein Eindruck war, dass man zum Lachen und Menschsein bei dieser sehr fordernden Lernerfahrung in den Keller gehen musste oder resigniert ins Bett fallen musste.

Ich habe mich lange als Rebellin gefühlt, wenn ich Mantren einfach zur Entlastung, zum Beispiel des Langsitzes, gesungen habe und die Schüler dann geduldiger waren und nebenbei das Mantra und dessen Sinn gelernt haben.

Nun lese ich von Eurem Jugendprogramm und kann nur sagen DANKE, ENDLICH.
Ich hoffe inständig, dass alle Eure Ideen überall landen und BYV so insgesamt lebendiger, lebensnäher und jugendlicher wird. Auf dass das Gefühl von Vitatlität nicht nur in Vorträgen herbei gerufen wird, sondern die Freude auch GELEBT werden darf und sich alle jung FÜHLEN. Der freie junge Gesit dieser Zeit, das Experiment als Quelle neuer Erfahrungen dürfen erblühen. Das würde mich sehr freuen!!!!!!!

Es lernt sich so viel leichter, wenn zwischendurch mal abgerockt werden kann… wie auch immer.
Ich fand die Vierwochenausbildung sehr asketisch und zielgerichtet, bestimmt sehr korrekt, aber sicher auch freudlos.

16 Stunden Fußbodensitzen, fast alle hatten davon Rückenschmerzen, kein Physiotherapeut, keine Entlastungseinheiten mit Gelächter, Tanz, Massage.
Warum nicht das Lernen jeden Tages feiern, als Schritt in die richtige Richtung? Intuitiv, emotional, verbunden mit dem eigenen inneren Kind!!!!!!!
Mal eine Wertschätzungszwiegespräche für 1 Minute mit dem Nachbarn beim Satsang?
Wieso nach einer Sanskritstunde nicht mal albern in Phantasiesprache vor sich hin lallen oder eine 5 Minuten Massage mit der fremden Nachbarnin?
Wieso keine Schüttelmeditation mit voll aufgedrehten Boxen, bei all dem Lernstress, den wirklich viele haben?
Was ist so schlimm daran, wenn die Kundalini Power hoch oder raus kommt? Sie kann sich auch wieder nach innen verziehen.
Bestimmt kennt Sukadev Geschichten von dem weisen Narren. Der zerstört nichts, er macht alles nur frischer und aufrichtiger.
(Mit dem inneren Narren löse ich am Anfang meiner Yogastunden in ein paar Minuten oft mehr Spannungen, als mit vielen korrekten Rückenübungen.
Danach geht es in der Regel sehr konzentriert zur Sache.)

Vielleicht ist es in Bad Meinberg ja gar nicht mehr so bemüht kontrolliert, aber dass Eure Bewegung entstehen muss, lässt mich ahnen, dass es eine Gegensteuerung braucht, zugunsten der Unkontrolliertheit, dem Vertrauen in das fesche, innere Kind und die wunderbar warme Glückswelle von innen. Das weibliche Glücksprinzip gehört ebenso dazu, wie die korrekte Lehre.

Hoffentlich dürfen die neuen Schüler das jetzt auch wirklich ERLEBEN.

Vielleicht ist in meinem Text irgendetwas, was Euch bestätigt. Das allein ist meine Absicht.
Ich hoffe, ich trete niemanden mit meinen Erfahrungen zu nahe.

Danke, dass Ihr da seid. Danke an alle, die merken, dass das gut ist! Danke an alle, die es erlauben und fördern.

Herzliche Grüße
Sigrid, 59 Jahre

Wir hoffen ihr hattet genau soviel Freude daran dieses Feedback  zu lesen wie wir, denn Yoga ist mehr als einfach nur Körperhaltungen korrekt auszuführen. Der integrale Yoga wie er bei Yoga Vidya gelehrt wird ist eine Erfahrung die dein Leben bereichert und für immer verändern wird!

2017-06-30T06:21:07+00:00

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