Yogalehrer Ausbildung Tagebuch Tag 20

Als heutige gute Nacht Lektüre gibt es Tag 20 unseres Tagebuches in Form eines Gedichtes. Einfach wunderschön, aber lest am Besten einfach selbst:

Heute ist Freitag, schon wieder so weit,

Menschen kommen, Menschen gehen, doch wir sind nicht entzweit.

Erst nicht gewollt, dann erkannt, dann geliebt,

Was das jetzt wohl mit den Neuen gibt!?

„Der Geruch nach Rauch, der Dreck aus der Stadt,

Rajassige Luft, ich habe es satt!“

Mein Geist, der weiss genau was er will,

Doch bitte ich Ihn:“Nun sei doch mal still“!

Siehst du denn nicht, das sie rennen und fliehen,

Siehst du denn nicht, das sie suchen und ziehen,

Mit aller Macht an Gottes Gewand,

Komm du mein Geist gib mir deine Hand

Und geh mit dem Herzen die Freundschaft ein,

So schlimm kann das doch garnicht sein.

Ich zeige dir und du wirst sehen,

Es kann so leicht, so einfach gehen.

Du musst nicht mehr hetzen, nicht rasen,nichts tun,

Du darfst jetzt schlafen, darfst jetzt ruhen.

Wie gut du das kannst, hab ich heut gemerkt,

War ich mit meinem Kind, hast du mich gestärkt.

Warst ruhig und es floss,wie es soll, wie es will,

Es war wunderschön, so friedlich, so still.

Ohne Plan ohne Ziel war ich mit ihr vereint,

„Ich muss etwas leisten“, hast du vorher gemeint.

Doch siehe, ich habs wieder umgekehrt,

Hab „nichts“ getan, es hat sich bewährt,

Ich brachte es dar, den Tag, die Tat,

Heut Abend esse ich wieder Salat.

Denn zu den vielen Gummibärchen Schokolade und Co.

verführtest du mich, sag jetzt bloß nicht „No“!

Ja manchmal, da schaffst dus, da schleichst du dich ein,

es muss ganz schön schwer sein ein Geist zu sein.

Keiner scheint dich zu wollen, du sollst dich verziehen,

bei mir darfst du bleiben, hier musst du nicht fliehen.

Doch sei mir von Nutzen, mein Kumpel mein Freund,

das wünsch ich mir sehnlichst,hab ich mir erträumt.

Im Shivananda Saal nahm mein Kind meine Hand,

ich fragte: „Was siehst du“? und sie hat erkannt

und voll staunen voll Ehrfurcht, da hat sie gesagt:

„Eine starke Energie fühl ich, ist das zu gewagt“?

„Nein, denn was du hier spürst, du weisst, du spürst es nicht nur hier,

du spürst es in allem, im Mensch, wie im Tier.

Vertraue immer darauf,denn viele „Große“,

erzählen gern mal Quatsch mit Soße.

Sie wissens nicht besser, Sie habens nicht gelernt,

haben sich von Gefühl und Liebe entfernt.

Drum bleibe im Herzen nur immer ein Kind,

das sind die, die oft die weiseren sind.

„Nun Komm“, sagte ich, „und dies ist kein Traum“,

setz dich zu mir an den geschmückten Baum.

Wir beschenken uns heute, ziehen Weihnachten vor,

weil nur jetzt wir uns haben, morgen steht noch bevor.

Das was du mir geschenkt hast, mit deinen acht Jahren, Kein Scherz,

du schenkst mir einen Schlüssel,, den Schlüssel zum Herz.

Eine Kette; ein Foto; ein Armband; ein Kuss,

so sangen wir Mantra, doch es ist noch nicht Schluss.

Begleitet hat Simon, ein Engel hat ihn geschickt,

spielte auf der Gitarre ,“ob mich gleich einer zwickt“?

Das ich wach werd,doch seht, ich bin hellwach,

mein Kind in den armen, Tränen strömen herab.

So schön ist es bei dir sagt sie,

Simon spielt auf seiner Gitarre,

wie er sich verhielt?

Er war ruhig, er war sanft, voller Liebe ganz klar,

so brachte er uns die Lieder dar.

Er bedankt sich bei ihr,

Tränen rinnen dahin,

dafür möchte ich Leben,

nun hat alles Sinn.

Nun spür ich in mir, diesen tiefen Drang,

etwas zu geben,

ich platze,

ich warte so lang.

Soll nun endlich der Weg, den ich gegangen,

anfangen zu Licht und Liebe zu gelangen.

Es wird Zeit und die Prüfung hier, mein Geist, ja ich weiss,

ich sag dir:“Soll ich es schaffen, schaff ichs,erzähl mir kein Scheiß.

Die wirklichen Prüfungen, die find ich grad hier,

die stehen bestimmt nicht auf schnödem Papier.

Also hat nochmal inne, Sivananda lächelt vom Bild,

ich bleibe ganz ruhig, ich bleibe gechillt.

Mein Geist ist erregt und macht sich oftmals Sorgen,

„Was passiert wohl gleich“? Welche Katastrophe kommt morgen“?

„Wer will mich bedrohen“?“Wer bewirft mich mit Schmutz“?

Komm zu mir in die Stille, ich biete dir Schutz!!!

Ich wünsche allen Neuankömmlingen in unserer Gruppe heute einen guten Einstieg,

auf das die Herzen weit werden und wir schnell zusammen wachsen.

OM SHANTI, SHANTI, SHANTI…….

Von | 2017-03-10T22:20:01+00:00 März 10th, 2017|Erfahrungsberichte, Tagebuch Dezember 16|0 Kommentare

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