Yogalehrer Ausbildung Tagebuch Tag 21

Auch an Tag 21 schreibt unsere Teilnehmerin ihre Empfindungen wieder in Form eines Gedichtes auf. Uns hat es sehr gut gefallen, wie gefällt es euch?

Heute fühl ich, hör und staune,

Wut; viel Hass, ganz schlechte Laune.

Morgens heissts Schweigen, seit drei Wochen schon,

jetzt sind „Neue da und ich hör einen Ton.

Bleib ruhig sag ich mir,mit offenem Herz,

sie will dir nichts böses, nur Maya nur Scherz.

Gut, so ist es, so soll es wohl sein,

ich spüre die Wut, nur Maya, nur Schein.

Ich bete und ich bitte zu jeder zeit zu sehen,

was hinter Hüllenkörpern steckt, damit ich kann verstehen,

das diese Wut, das diese Kraft, ein teil von mir halt ist,

das göttlich es in sich trägt, ich bin halt Realist.

Denn alles was ich fühlen kann, ich sehe und ich schmeck,

ist Gottes Werk, er wohnt darin, auch Krieg, auch Tod „Oh Schreck“!

Das ists warum ich meine Wut, mein Hass und meinen Groll,

nicht andren Wesen geben will, es nicht tue und nicht soll.

So spür ich diese starke Kraft und Kali steigt hervor,

ich sehe sie, sie schlachtet ab, es fliegen Kopf und Ohr.

Ich lass sie walten, nehme an, das sie voll Wut zerstört,

das sie mit ihrer dunklen Kraft, ja auch dazu gehört.

Ich bitte um Vergebung, das ich andern gab die Schuld,

ich übe mich in Liebe, in Liebe und Geduld.

Ich bete und ich betete, das Gott mir zeigt den Weg,

„Was ist es, das du von mir willst, auf diesem morschen Steg“?

So gab es das Ereignis und einer griff mich an,

mein Herz war voller Liebe, doch er prangerte an!

Er sagte er sei Seher, ich wär noch nicht so weit,

die Wut solle ich zügeln, dann würde ich befreit.

Sein Kiefer zuckte sein Blick war kalt, kalt und voller Wut,

ich sagte „Danke“ und sieh da, es ging ,mir wieder gut.

Ich weinte viel und das war schön, jetzt fühl ich mich befreit,

bin dankbar, für das was passiert und für die Weihnachtszeit.

Denn fühl ich nun in mich hinein und wenn ich drüber denk,

dann glaube ich ganz fest daran, Mein Tag heut: EIN GESCHENK!!! 🙂

Schwangeren Yoga ist heut angesagt,

vielleicht werd ich’s ja nochmal,

doch liegt auch dies in Gottes Hand,das ist mir schließlich klar.

Den Vortrag über die Verdauung, den find ich auch sehr gut,

vergangen sind nun Trauer, Trauer; Hass und Wut.

Mein Geist der fragt:“ Was hat das bitte alles für nen Sinn“?

Ich sage ihm vertraue mir, fühl in mein Herz, hör hin.

Meist, wen  es leicht ist, ist es gut und manchmal fühl ich Schwere,

manchmal fühl ich mich befreit, ein andres mal nur leere.

Doch bin ich nicht allein damit, denn es geht allen so,

ich habe Gott, ich habe mich und darum bin ich froh.

Das Essen war herrlich, es gab so viel,

Mango Lassi und Kekse am Stiel.

Weihnachtsfeier war erfüllt von Lachen,

von ganz viel Herz, von Musik und Sachen.

Der Weihnachtsmann kam, er brachte Geschenke ,

Sukadev las vor, so das der Kopf sich senke,

sich verneigt vor all dieser Pracht diesem Glanz

und unserem gemeinsamen Erdentanz.

Dieses Weihnachten war was ganz neues für mich

und ich hab es geschafft, ob ihrs glaubt oder nicht,

denn das Eine habe ich nicht vergessen,

mich auch hier an Weihnachten voll zu überfressen. 🙂

Mit vollem Bauch und lachendem Mund,

geh ich nun ins Bett und tue euch kund:

„Ich bin froh in diesem Leben zu sein,

gute Nacht, ich hau rein“!

Von | 2017-03-11T19:18:01+00:00 März 11th, 2017|Erfahrungsberichte, Tagebuch Dezember 16|0 Kommentare

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