Yogalehrer Ausbildung Tagebuch Tag 24

Auch am heutigen 24ten Tag hat unsere Teilnehmerin ihre Empfindungen wieder in Form eines Gedichtes aufgeschrieben. Herzergreifend und berührend, aber lest doch einfach selbst:

Die letzte Zeit ist angebrochen,

ich will nur noch nach hause,

noch mehr Lernstoff,noch mehr Druck,

ich glaub ich brauch ne Pause.

Es ist ein Zwiespalt ist ein Kampf,

so wie die Gita es lehrt.

Ich lasse mich fallen,in die Emotion,

ich möchte nach hause,wo ich wohn.

Doch halt! ich bin oft weg gelaufen,

lass mich nicht mehr für dumm verkaufen.

Ich bleibe, schau den Dingen ins Gesicht,

erfinde mich neu, ob ich will oder nicht.

Es gibt wohl Dinge, die gilt es zu tun

und durch zu halten, das weiss ich nun.

Ich bring es zu ende und starte dann neu,

ein neues Jahr, ein neues ich, ist worauf ich mich freu.

Freude kann ich mir selber bringen,

zum Beispiel geht das gut mit Singen,

mit guten Gedanken,

wenn Sinne schwanken,

sich sehnen,verlangen,

„Jetzt gerade“ ist „JETZT“ schon vergangen.

Jederzeit hab ich die Wahl,

folg ich in den hellen oder den dunklen Saal.

Mein Vertrauen, „Ich bin richtig hier und jetzt“,

die Wirkung hat sich durchgesetzt.

Alles ist gut, das Drama ist raus,

was bleibt ist nur Frieden in meinem Haus.

Ich beschließe mich zu freuen, auf die kommende Zeit,

bin für alles was kommt und mehr bereit.

So schnell ist der Moment vergangen,

in dem wir um 6 Uhr Mantra sangen.

Wo wir uns um 11 Uhr zum Essen begegnen

und in den Pausen die Rücken Kneten.

Ich hab so viel mit euch gelacht

und Feuer hat es in mir entfacht.

Ihr alle habt mich so viel gelehrt,

Gedanken in mir umgekehrt.

Zu sehe, was vorher verborgen,

das alles gut ist, ohne Sorgen.

Zu spüren, das ich was zu geben hab,

es in die Welt bring jeden Tag.

2017-06-29T13:31:05+00:00

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