Yogalehrer Ausbildung Tagebuch Tag 5

Hallo ihr Lieben,

heute geht es weiter mit Tag 5 unseres Tagebuches . Seid ihr auch schon so gespannt wie wir?

Ich habe solch einen Respekt vor meinen  Ausbildern. Es ist unglaublich, was diese drei Menschen hier leisten. Sie unterstützen und erheben einen jeden von uns, mit all unseren unterschiedlichen (vielen J) Fragen und Befindlichkeiten. Alle sind gleichwertig und werden auch so behandelt. Es scheint als hätten sie für alles, wirklich alles Verständniß. Wenn wir angesprochen werden, dann sind auch wirklich wir gemeint (sie schauen genau hin,mit ernsthaftem Interesse). Da ist jemand , jemand fremdes und doch so vertrautes, der wirklich an uns glaubt (an etwas in uns). Alle drei geben uns das Gefühl etwas besonderes zu sein und doch vollkommen unbesonders und wir(man glaubt es kaum) können das verstehen undzwar mit dem Herzen. Ich merke gerade, das ich von „Wir“, von unserer Gruppe spreche, denn ich habe das Gefühl, das, das was bei mir ankommt auch der ein oder andere so fühlt. Heute ist Donnerstag, der fünfte Tag der Yogalehrer Intensiv ausbildung und ich bin so unendlich glücklich hier zu sein. All das was hier passiert (vor allem die Praxis und das Drumherum), macht mich so durchlässig, das ich den ganzen Tag nur heulen könnte. Heute war das besonders stark erfahrbar für mich. Ich finde Rama; Kay und Adi Shakti sollten an Grundschulen, an Weiterführenden Schulen  und überhaupt  überrall unterrichten. Warum??  Na, einfach weil sie verdammt gut sind in dem was sie tun und das ohne die Absicht besonders gut zu sein oder das zu bewirken, was sie bewirken. J Ihre Worten sind stark, voller Energie und es scheint immer das richtige zu sein was sie sagen bzw. das, was mindestens bei einem Teilnehmer genau „das unangenehme Projekt“ anspricht, das er gerade zu bearbeiten hat (wenn er denn will). Sei es ihm nun bewusst oder nicht. Tja und heute war nun ich an der Reihe. Dabei ging es „nur“ darum, das der Mensch sich meistens wie ein Gewohnheitstier verhält und sich dann zum Beispiel immer denselben Sitzplatz aussucht. Wenn dieser dann mal von jemand anderem besetzt ist, brodelts im innern eventuell schon mächtig. Ein typisches Muster also, nichts besonderes! Oder doch?? In mir fing es jedenfalls mächtig an zu brodeln, dabei hatte mir doch niemand „meinen“ Platz genommen. Ich spürte Wut, viel Wut und so sprudelte eine Frage nach der anderen aus mir heraus (voller Wut). Rama jedoch antwortete mir ruhig und klar:“ Ich glaube du hängst gerade irgendwo fest“!

Was sagt er da? Was passiert hier? Und warum bin ich so wütend?

Ich hatte mich ertappt! Mal wieder! Nun gab es kein halten mehr und die Tränen kullerten unter Schluchzen. Meine Nase triefte vor Rotz und „Ich“, „Ich“ war weg!!!!

2017-06-29T12:51:59+00:00

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