Das mobile Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne

Das mobile Erfahrungsfeld schafft temporär einen Freiraum zur Entfaltung und Entwicklung der uns eigenen Sinne. Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken, das Gleichgewicht und das Gehirn. Das Erfahrungsfeld basiert auf verschiedenen Stationen, die zum selber Experimentieren einladen. Die Besucher werden animiert tätig zu werden, um spielerisch in die Welt der Physik, der Phänomenologie und der Mathematik einzutauchen. Auch werden Denkanstöße zur Philosophie, zur Kunst und zum Handwerken gegeben. Die (Re-)Sensibilisierung der Sinne, die Erfahrung der Vielfalt und die Verknüpfung dessen schärft die Wahrnehmung, steigert das Körper- und das Umweltbewusstsein. Ziel ist eine globale (interkulturelle) Kommunikation, basierend auf dem Austausch von Wissen durch Erfahrung.

„Der Besucher erfährt, wie das Auge sieht, das Ohr hört, die Nase riecht, die Haut fühlt, die Finger tasten, der Fuß (ver-)steht, die Hand (be-)greift, das Gehirn denkt, die Lunge atmet, das Blut pulst, der Körper schwingt. Die Wahrnehmung der Gesetze der eigenen Natur befähigt den Menschen, in den Erscheinungen der äußeren Natur die gleiche Gesetzlichkeit wahrzunehmen als auch zu wahren.“   (Hugo Kükelhaus)

Workshop:

Die Workshops dienen den Besuchern als Möglichkeit, das Erlernte/Erlebte langfristig zu festigen und es wiederholbar zu machen. Die zuvor begangene Station(en) sollen in den Workshops (nach)gebaut werden. Zusammen wird ein Bauplan entworfen und umgesetzt. Veränderungen, Neuerungen oder Variationen sind in diesem Fall erlaubt und erwünscht. Es handelt sich bei unseren Stationen nur um Momentaufnahmen, auch eignen sich manche Stationen nicht für ein mobiles Erfahrungsfeld, so bieten wir den Gästen an, komplexere Stationen auf ihrem Gelände zu errichten, so dass die Nutzung nachhaltig ist. Das Leben ist Schwingung, so auch unser Konzept. Wir behalten uns vor immer wieder neue Stationen aufzunehmen und bestehende zu verändern. So bietet es sich z.B. an eine Geruchs- oder Fühlkiste mit Materialen zu befüllen, die unmittelbar in der Region vorhanden sind, um auch die uns direkt umgebende Welt mit einzubeziehen. Auch wird der Besucher aus seiner klassischen Rolle entrissen, so wird der Gast selbst zum Akteur. Die Rolle des Konsumenten zu verlassen ist ebenso wichtig, wie das Erlernen handwerklicher und kreativer Kompetenzen.

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2018-05-24T12:09:12+00:00